Unsere Mission

Wir vermitteln Wissen, Orientierung und Perspektive.

Was wir nahezu als Einzige bereits vor Jahren beschrieben haben, pfeifen die Spatzen heute von allen Dächern: Die Wirtschaftskrise ist da! Nun sei ein Systemwechsel erforderlich, pfeift es weiter, doch ohne die Geschehnisse überhaupt noch verstanden zu haben. Als eines der wenigen unabhängigen akademischen Institute wollen wir dabei helfen, die Systemfrage richtig zu stellen und die korrekten Schlüsse zu ziehen. Die Krise der Gegenwart reicht wesentlich tiefer als bis zum Boden von Aktienkursen. Wie wollen wir wirtschaften? Das meint: Wie wollen wir leben? Nur allzu viele benutzen die Krisenhektik heute dazu, uns alte Illusionen als neue Rezepte zu verkaufen. Aber nur wer einen kühlen Kopf bewahrt, übersteht eine ernste Situation. Das Institut für Wertewirtschaft ist eine Schule im ursprünglichen Sinn. Sie fordert genau jene Muße ein, die nötig ist, um den Dingen auf den Grund zu gehen und sie zum Besseren zu wenden.

Was ist Wertewirtschaft?

Eine Begriffsschöpfung, die das Unmögliche zumindest versucht: Unseren Zugang mit einem Wort zu vermitteln. Wirtschaft, aber bitte mit Werten, Werte, aber bitte nicht ohne Wirtschaft - so ist es gemeint. Sehen wir uns das näher an:

Wirtschaft ist, wo ein Wirt schafft. Ein Wirt, das ist im ursprünglichen Sinne jemand, der für andere Menschen wirkt, diese als seine Gäste beschenkt (die Schank kommt davon!) und als seine Kunden kennt (Kunde kommt von kennen!). Etwas zu schaffen, verleiht unserer Existenz Sinn. Ein Leben ohne Sinn, was wäre das auch für ein Leben (das, mit dem die meisten Menschen heute Vorlieb nehmen!). Etwas zu schaffen, das anderen wertvoll ist, das ist der Königsweg zu einem sinnvollen Leben. Menschen, die füreinander und miteinander schaffen, bilden eine Gesellschaft. Das macht das Leben so spannend, daß dieses Handeln in der Gesellschaft eine ganze Wissenschaft mit Fragen und Problemen nährt. Diese Wissenschaft, manchmal Ökonomie genannt, noch schöner und richtiger aber als Wissenschaft vom menschlichen Handeln zu verstehen, entfachte den Funken, der das Feuer der Erkenntnis im Institut für Wertewirtschaft erstmals zum Lodern brachte. Heute knistern wir aber noch um ganz andere Scheite: Geschichte, Philosophie, Theologie …

Ein Wert ist, was wirklich von Wert ist. Heute wird ganz überwiegend um Scheinwerte gewirtschaftet. Darum ist uns das tüchtige und brave Wirtschaften nicht genug. "Werte" einzufordern, das genügt uns aber auch nicht. Der Begriff hat drei verschiedene, sich ergänzende Bedeutungen:

  1. "objektive Werte": Wirklich Wertvolles im Gegensatz zu Täuschungen und leeren Versprechungen. Dies zu erkennen, das ist genau das, was man als Erkenntnis bezeichnet. Was ist heute noch wahrhaft, was Illusion? Machen Sie sich darauf gefaßt: Fast alles, was Sie zu wissen glauben, ist falsch. Wir nehmen uns da kein Blatt vor den Mund. Populären Unsinn bekommen Sie an jeder Straßenecke für 99cent im Sonderangebot, die doppelte Dosis jetzt besonders günstig zum Preis von drei.
  2. "intersubjektive Werte": Werte als rein materielle Erträge zu verstehen, als individualistischen "Return on Investment", diese Form des Materialismus ist - welch Ironie - das Symptom einer Kultur der Armut (oder Verarmung!). Daß wir in einer Gesellschaft leben, macht unser Leben soviel reicher und sinnvoller. Dies ist aber alles andere als selbstverständlich. Es erfordert gewisse "Werte": nämlich uns selbst Grenzen zu setzen, weil wir die Gesellschaft als wertvoll erkennen. Die Fundamente des nachhaltigen Bestehens einer freien und friedlichen Gesellschaft wollen wir verstehen, bewahren und wiederaufbauen, wo sie bereits ausgehöhlt sind.
  3. "subjektive Werte": Was uns persönlich wertvoll ist, wonach wir unsere Leben ausrichten, welche Ziele wir anstreben. Eine Existenz ohne solche Werte ist ein "ungelebtes Leben", das sinnleere Vegetieren des gleichgeschalteten Massenmenschen. Uns geht es darum, Bewußtsein für den Wert und Sinn des Lebens zu vermitteln, dabei zu helfen, diesen für sich selbst zu erkennen und damit die wichtigste "Systemfrage" überhaupt zu stellen: Wie kann ich selbst die Veränderung sein, die ich in der Welt sehen möchte?

Was Sie bei uns nicht bekommen, auch nicht gratis: Esoterische Scheinheiligkeit, Einheits-Bioökofairnachhaltigkeitsnetzwerkwirtschaftsethiksozial-Blabla mit vielen großen Worten und nichts dahinter, Managementmoden, die heute das und morgen dessen Gegenteil verkaufen, "CSR"-Bullshit, ideologische Welterlösungspläne, Feindbilder, hitzköpfige Krisenpanik, aufgeblähte Informationsfluten oder schnelle Rezepte für "Lösungen". Wer heute Werte predigt, hat oft keine Ahnung von Wirtschaft, ist gar stolz darauf, nicht zu wirtschaften, also nicht für andere Wertvolles zu schaffen, sondern auf Kosten anderer zu leben. Wer heute Wirtschaft predigt, meint meist Effizienz und duldet "Werte" nur, wenn sie käuflich oder "nachgefragt" sind. Darum Wertewirtschaft - nüchterne, bodenständige, systematisch studierte Wirtschaft auf der Grundlage wirklicher Werte. Ein unvollkommener Begriff, der nicht mehr leistet als ein Wort leisten kann, es aber auch nicht vorgibt.

Wer wir sind:

Ein vollkommen unabhängiges Institut, gegründet von einer Gruppe kritischer Köpfe aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, die folgendes eint:

  • Ökonomischer Sachverstand und fundierte Werte- und Sinnorientierung.
  • Ein kritischer Blick auf die Gegenwart, in der wir eine vielgestaltige Krise wahrnehmen, und auf das politische und akademische Establishment, wo wir dominante Illusionen, falsche Methoden und schlechte Anreize sehen.
  • Ein nüchterner Zugang, der Utopien, intellektuelle Modetrends, Ideologien, politische Polarisierung und jedes einseitige Schönreden von Problemen scheut, aber trotzdem einer positiven, hoffnungsvollen Perspektive verbunden ist.

Wir analysieren die Krise der Gegenwart in all ihren Aspekten und bieten ungewöhnliche, überraschende, tiefgehende und durchdachte Antworten auf wesentliche Fragen unserer Zeit. Dies mögen viele versprechen; wir unterscheiden uns hier durch unseren besonderen Zugang, nüchterne, strenge, kompromißlose Sachkompetenz zu vereinen mit fundierter, kritischer Werteorientierung und einem realistischen Menschenbild, das den Menschen als sinnsuchendes, lernfähiges und dennoch fehlerbehaftetes Wesen mit einzigartiger Würde anerkennt.

Wir sind keine

  • Partei oder ideologische Bewegung: Wir sind der Politik im klassischen Sinne eines freiwilligen Engagements für die Gemeinschaft verbunden, lehnen jedoch die heutige Parteipolitik ab, da sie Konflikte der Interessen und der Ideologien schafft, anstatt Menschen in Frieden zusammenzubringen. Wir lehnen alle Mittel aus parteipolitischen oder staatlichen Quellen rigoros ab, um unsere absolute Unabhängigkeit zu wahren.
  • Religionsgemeinschaft oder Sekte: Wir respektieren jedes persönliche Glaubensbekenntnis, behalten uns aber auch Kritik vor, wenn bestimmte Überzeugungen dem Streben nach Erkenntnis und den Grundwerten menschlichen Zusammenlebens zuwiderlaufen. Als europäisches Institut weisen wir eine Nähe zu christlichen Werten auf, ohne jedoch auf andere Kulturen herabzublicken oder Mitmenschen voreilig nach ihrem Glaubensbekenntnis zu beurteilen oder gar dafür zu verurteilen. Wir können und wollen auch keine Ersatzreligion bieten.
  • oberflächlichen Verschwörungstheoretiker, Sozialingenieure oder Konstrukteure einer vereinfachenden "Weltformel": Für uns steht die Erkenntnis im klassischen Sinne im Mittelpunkt, wir wollen die Welt in ihren Schattierungen und den Menschen in seiner Widersprüchlichkeit verstehen, nicht eine neue Welt oder einen neuen Menschen nach simplen, ideologischen Rezepten schaffen.
  • Missionare: Wir stehen jedem Menschen zur Verfügung, der unsere Expertise und Perspektive freiwillig nachfragt, drängen jedoch niemandem unseren Zugang und unsere Ideen auf. Der erste Schritt zum Verstehen und zur Veränderung muß von Ihnen kommen, nicht von uns.

Warum dieses Institut?

In der heutigen Zeit sehen wir, bei allem unbestreitbar Positiven überall dort wo Menschen noch Menschlichkeit aufweisen, eine Zeit der Illusionen, der Ungerechtigkeit und der Sinnleere, in der das friedliche Zusammenleben der Menschen in Freiheit und Wohlstand bedroht ist oder verhindert wird.

Wir sprechen all jene an, die in mindestens einem der folgenden Punkte mit uns übereinstimmen, welche unsere Motive ungefähr darlegen:

  • Wir sehen, was andere nicht sehen: Aspekte, Dynamiken, Bedrohungen, Hintergründe, Ideen und Konzepte, die in den Mainstream-Medien, auf der Schule, an der Universität und in der Politik ignoriert oder verheimlicht werden. Während andere aus den dominanten Illusionen der Gegenwart einen gewissen Zynismus ableiten, verspüren wir im Gegensatz dazu eine dringliche Verantwortung, unser Wissen weiterzugeben.
  • Wir erkennen große Ungerechtigkeiten: Daß die Welt ungerecht ist, dem mögen viele zustimmen, ohne sich dabei überhaupt die Frage gestellt zu haben, was Gerechtigkeit oder Recht denn sei. Nur Handlungen können ungerecht sein und die größte der Ungerechtigkeiten von heute ist, daß so viel himmelschreiendes Unrecht aufrichtigen Menschen im Namen des Gesetzes angetan wird. Während andere mit der zur Normalität gewordenen Ungerechtigkeit eigene Rücksichtslosigkeit legitimieren, versuchen wir im Gegensatz dazu durch gesellschaftliches Engagement und eigenes Vorbild etwas mehr Gerechtigkeit in die Welt zu bringen.
  • Wir sehnen uns nach einem sinnerfüllten Leben: Leider wurde die Sinnleere zur Regel, bereits und insbesondere die Jüngsten leiden an trauriger Perspektivenlosigkeit. Die Natur des Menschen als sinnsuchendes Wesen wird heute selten ernstgenommen und oft negiert, viele Wege zu persönlichem Sinn werden erschwert oder gar verunmöglicht, insbesondere das Schaffen von Werten erscheint immer schwieriger, sodaß sich viele mit sinnleeren "Jobs" abfinden oder gar noch glücklich schätzen müssen. Während andere daraus eine unbändige, aber letztlich apathische Frustration entwickeln, bleiben wir im Gegensatz dazu einer idealistischen Perspektive treu, die gerade deshalb die realistischste ist: den Menschen nicht nach seinem Zustand, sondern nach seinem einzigartigen Potential zu betrachten und zu behandeln.