Als Carl Menger im Jahr 1871 seine Grundsätze der Volkswirthschaftslehre vorlegte, war sein Ansinnen eigentlich ein bescheidenes. Er wollte die unbefriedigende Wert- und Preistheorie der klassischen Ökonomie, zu der insbesondere Adam Smith, David Ricardo und Karl Marx zu zählen sind, retten. Unbefriedigend war dieser Ansatz für den aus Galizien stammenden Menger aus zwei G→weiterlesen
Es ist erstaunlich und faszinierend, aber auch oft
erschreckend, dabei zuzusehen, wie sich Gemütslagen und Ideen ausbreiten.
Obwohl Gedanken stets von einzelnen Menschen geformt und getragen werden, zeigen
sich doch deutliche kollektive Muster. Eine der gerade erstarkenden Gemütslagen
ist jene einer gewissen Bruchstelle und einer notwendigen und/oder bereits vor
sich geh→weiterlesen
Der gelernte Historiker Dr. Herbert Unterköfler hielt im Club für Wertewirtschaft einen hochinteressanten Vortrag zum obigen Thema, in welchem er sich mit dem zeitgeschichtlichen Kontext der ersten beiden Generationen der „Österreichischen Schule“ auseinandersetzte und die (traurigen) Konsequenzen eines Abweichens von den eigenen Grundsätzen beleuchtete. Von 1870 bis 1912 war →weiterlesen
Bei unserem gestrigen Universitätsseminar kam die Frage auf, wie sich das heute populäre Argument der Kaufkraftförderung möglichst konzise entkräften ließe. Das Argument geht so: Wenn die Konsumenten mehr ausgeben können, "geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut". Natürlich führt nicht Konsum zu Wohlstand, sondern Kapitalbildung, doch das Argument bezieht seine Kraft ei→weiterlesen
Der hochinteressante Vortrag bei unserem gestrigen Club in Wien über die Korrumpierung der Intellektuellen durch den Staat (oder ist es eher die Korrumpierung des Staates durch die Intellektuellen?) artete ausnahmsweise in eine heftige Diskussion über Für und Wider des Staates aus. Dr. Unterköfler verglich die modernen Staaten mit Reservaten und empfahl, sich anzusehen, welche →weiterlesen
Seit einiger Zeit hält sich nun bereits das Thema Nahrungsmittel in den Schlagzeilen; in Europa und in den USA beanspruchen die steigenden Lebensmittelpreise die Geldbörse der Konsumenten immer stärker. In den Ländern der Dritten Welt droht hingegen eine veritable Hungerskrise. In seinem Artikel "Are We Running Out of Food" kritisiert Kel Kelly die Erklärungsversuche des bekann→weiterlesen
„Angesichts des „Teuro“ bleibt die Flucht nach vorne als Ausweg: Geld ruhigen Gewissens ausgeben – wer weiß, was es morgen noch wert ist.“ Diesen bemerkenswerten Ratschlag gibt Christine Wahlmüller, ihres Zeichen Kolumnistin bei economyaustria in ihrer aktuellen Kolumne „Von den Kronen zum teuren Euro“. Damit ist sie die erste, die den Kaufkraftverlust des Geldes als per→weiterlesen
Vor fast 2 Jahren haben wir in einem Beitrag die Konjunkturzyklustheorie der "Wiener Schule" auf die wirtschaftliche Situation Islands angewandt (Konjunkturzyklen verstehen - Das Beispiel Island) und Island als möglichen Vorreiter der kommenden Abwärtsspirale in Europa und den USA vorgestellt. Nunmehr scheint sich die Situation in Island weiter zuzuspitzen. Der Immobilienmarkt →weiterlesen
Diese Woche veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut GlobeScan die Ergebnisse zu einer internationalen Umfrage, die zwischen 29. Mai und 10. August 2007 durchgeführt wurde. Befragt wurde über die Einstellung zur Marktwirtschaft. Dabei kamen einige interessante Aspekte zutage.
Obwohl die Umfrage vor der aktuellen Bankenkrise durchgeführt wurde (die der Mar→weiterlesen
Angesichts der traurigen Tatsache, daß sich persönliche Freiheit am Rückzug befindet, stärken sich manche an Utopien. Ist eine andere Welt möglich? Wer wünscht es sich nicht manchmal aus Verdruß über die "alte Welt" eine neue zu schaffen?
Der letzte große Schub der Umsetzung utopischer Lebensformen fand bei der Besiedlung Amerikas statt - leider überlebte kaum eine der freie→weiterlesen